Ein liebevoller Hochzeitsbrauch

 

In Deutschland und vielen anderen Ländern haben sich Hochzeitsbriefe in den letzten Jahrzehnten zu einem beliebten Hochzeitsbrauch entwickelt. Die Hochzeitsgesellschaft schreibt Briefe oder Postkarten an das Brautpaar, die dann in den folgenden Wochen, Monaten und Jahren an die Frischvermählten geschickt werden. Dieser liebevolle Hochzeitsbrauch begleitet mit Glückwünschen durch das Eheleben und erinnert an den schönsten Tag des Lebens.

Die Hochzeitsbriefe werden mit jedem Jahr wertvoller – wie ein guter Wein. Die Erinnerungen und Gefühle sind in den ersten Monaten nach der Hochzeit noch stark, verblassen aber immer mehr. Mit einem Hochzeitsbrief, der erst Jahre später das Paar erreicht, werden sie wieder geweckt und halten so die Liebe wach.

Leider scheitert der privat organisierte Versand oft bereits nach einigen Monaten. Wer die Hochzeitsbriefe über viele Jahre verschicken will, kann aber den besonderen Service von Zeitbote nutzen. Es ist das erste lizenzierte Postunternehmen für Briefe in die Zukunft. Hier könnt ihr aus verschiedenen Hochzeitsbrief-Paketen wählen und erhaltet Karten, Briefkuverts, Kugelschreiber und alles Weitere in einer Geschenkbox. Die geschriebenen Hochzeitsbriefe sendet ihr im beliegenden Rücksendekuvert zurück. Nach einigen Wochen, Monaten oder Jahren Lagerung werden sie termingerecht an das Brautpaar gesendet – auch wenn es umgezogen ist. Was den Service so besonders macht ist, dass ihr nicht nur Briefe ins verflixte siebte Jahr schicken, sondern sogar zur Silberhochzeit gratulieren könnt.

 

Hochzeitsbriefe schreiben

 

Entstehung des Hochzeitsbrauchs

 

Hochzeitsbriefe sind Zeitkapseln des Hochzeitstags. Die ersten Zeitkapseln wurden bereits im Mittelalter bewusst geschaffen. Bis heute ist es üblich bei der Grundsteinlegung eines neuen Gebäudes eine Zeitkapsel zu vergraben oder einzumauern. Damit werden für die zukünftigen Generationen ganz besondere Schätze geschaffen. Doch es gibt auch immer wieder Zeitkapseln, die aus einer Situation heraus entstehen. Es kommt bis heute vor, dass ein Brief verschwindet und erst Jahre oder sogar Jahrzehnte später zugestellt werden kann – eine unglaublich emotionale Zeitkapsel.

Die Idee der Hochzeitsbriefe entstammt genau diesem Zeitkapselbrauch. Die Hochzeitsgäste halten ihre Glückwünsche, Erinnerungen und Geschichten für das Brautpaar fest und versenden sie zu einem späteren Zeitpunkt. > mehr dazu

 

Geschriebene Hochzeitsbriefe

 

Umsetzung der Hochzeitsbriefe

 

Meist werden die Hochzeitsbriefe von Trauzeugen oder Familienangehöirgen organisiert. Im Vorfeld müssen Postkarten oder Briefpapier und Umschläge sowie Stifte besorgt werden damit die Gäste die Hochzeitsbriefe schreiben können. Am besten notiert man außerdem auf jedem Hochzeitsbrief das gewünschte Versanddatum. Die Hochzeitsbriefe können vielfältig gestaltet werden. Da der Platz und die Gestaltungsmöglichkeiten bei Postkarten begrenzt ist, bietet die Briefform mehr Spielraum. Man kann hier beispielsweise Fotos und andere Erinnerungsstücke beilegen. Allerdings kostet ein Brief auch mehr Porto.

Die geschriebenen Briefe können dann entweder vom Organisator eingesammelt werden und zum jeweiligen Tag versendet, bzw. in den Briefkasten des Brautpaars eingeworfen werden oder man beauftragt jeden Gast seinen Hochzeitsbrief zu einem bestimmten Termin zu versenden. Um es den Gästen so einfach wie möglich zu machen, empfiehlt es sich die Hochzeitsbriefe vorzufrankieren und das Versanddatum darauf zu notieren.
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